Ein Genie der Verteidigung: Im Fußball braucht man sein Gehirn auch

Gestern spielte Barcelona an dem 3. Spieltag der Gruppenphase der Champions League gegen Inter Mailand.

Ich weiß nicht, wie viele Fußballfans mich lesen, aber ich denke, dass die Leute, die von Fußball fern bleiben, es auch interessant finden können.

Solche Art der Freistöße wird von FC Barcelona schon seit einem Jahr erfunden und dazu oft benutzt. Der Ausführer des Freistoßes (das machen bei Katalanen Messi, Suarez oder Rakitic) schießt den Ball ohne Abhebung. Das „Wand“ springt, der Ball rollt hinter dem zu, das Tor wird oft geschossen, weil es für Torwart ganz unerwartet ist.

Marcelo Brozovic, der Verteidiger von FC Internazionale aus Mailand und kroatischer Nationalmannschaft, hat aber dieses Problem kreativ gelöst. Ich bin davon überzeugt, dass dieser Trick noch nicht einmal wiederholt wird.

Video ist hier verfügbar. Genießt euch!

Ein langer Weg zu Kenntnissen

Meine Mitstudenten sind unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Prioritäten. Eine davon wohnt zu Hause, bei Eltern, jemand entschied sich dafür, eine Wohnung zu mieten; jemand teilt eine Wohnung auf 2 Menschen, um weniger zu bezahlen.

Ganz normal, oder? Es gibt aber auch komische Helden. Zum Beispiel die Leute, die in Düsseldorf wohnen. Diese Typen müssen täglich mehr als eine Stunde im Zug verbringen. Es ist aber noch nicht schwer im Vergleich zu einem Menschen, der verpflichtet ist, jeden Tag aus Koblenz nach Köln zu fahren.

Unglaublich, oder? Fahrkosten für 22 Tage (alle Werktage fast jeden Monat) ist ein riesiger Betrag, den man besser für die Mietkosten ausgeben würde.

Es hängt aber auch davon ab, welche Methoden der Erziehung die Eltern nutzen. Falls sie sein 70-Kilo-Baby nicht weglassen wollen, ist das für sie kein Problem, das Geld nicht zu sparen.

Was denkt ihr darüber? Würdet ihr ihre Kinder nach dem Abitur und Uni-Bewerbung freilassen? Oder schon? Oder nie?

En Marche! Ukrainische Nationalisten und Rechtsradikale laufen zusammen mit Feinden ukrainischer Souveränität durch Hauptstadt Kiew

In der Ukraine wurde am 14. Oktober der Tag des Verteidigers des Landes gefeiert. Das neue bei Präsidenten Poroschenko im Jahr 2014 eingeführte Datum ersetzt den 23. Oktober (Der Tag des Verteidigers des Vaterlandes, wird auch als der Tag der Sowjetischen Armee genannt). Das Datum hat auch zweite und dritte Bedeutungen für die Ukraine: die ukrainischen Kosaken feierten Pokrowa (Mariä Schutz und Fürbitte) und wählten immer an diesem Tag neuen Truppenchefs.

Später übernahm das Datum andere Rolle: die Ukrainische Aufstandsarmee feiert am 14. Oktober ihren Tag der Gründung.

Im Jahr 2014 kündigte Präsident Petro Poroschenko an, dass der Tag des Verteidigers des Landes ab 2014 in der Ukraine offiziell gefeiert wird.

In diesem Jahr wurde bei der Organisation ukrainischer Nationalisten (OUN) in der Kiew-Stadtmitte eine Kundgebung organisiert.

Die Demonstration sammelte aber ganz wenig Menschen. Dafür wurden noch die Nationalisten aus anderen Ländern eingeladen. Jetzt sind wir zum Hauptthema des Beitrags gekommen.

Einige davon sind die Mitglieder der Partei „NPD“, die in Deutschland oft wegen ihres Programms als der Nachfolger der NSDAP bezeichnet wird.

Dazu gehört die Partei mit dem Namen „Der dritte Weg“. Die bietet uns noch mehr Sozialismus an.

Die Leute wurden vermutlich bei Rechtsradikalen aus der Partei „Nationaler Korpus“ nach Kiew eingeladen, weil „Swoboda“ sich davon verzichtet.

Die Fotos, die ich zeige, kommen aus dem Internet. Ich habe damit nichts zu tun.

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Die Partei „Swoboda“ („die Freiheit“) nahm die Tätigkeit der Organisatoren dieser Demonstration an sich.

Es steht unter Fragezeichen, warum „Swoboda“ dem „NK“ jemanden einladen ließ. Es müsste, meiner Meinung nach, wie bei einem Party funktionieren: „Komm selbst und nimm niemand mit ohne Genehmigung. Allerdings hat jeder Mensch eigene Position. Wenn ich eine Kundgebung der Neonazis sehe, komme ich selbst nicht rein. Nicht wahr?

Trotzdem sammelte die Demonstration mehr als 20 Tausend Menschen.

Die Mitglieder des „III. Wegs“ marschieren durch Chreschtschatyk (eine Hauptstraße von Kiew

„Der III Weg“ ist, wenn jemand nicht weiß, „ein Kind“ der NPD. Schwerpunkt ist, dass die NPD denkt an Russland wie an einen strategischen Partner und spricht vom „Recht der Krim-Halbinsel“. Unter diesen Wörter wird das Recht der Krim-Besetzung, die bei 100 Ländern anerkannt wurde, verstanden. Deshalb kommt die Frage: was machen diese Menschen in Kiew?

Die Mitglieder der Jugendabteilung der „NPD“ spazieren auch durch die Stadt zusammen mit den ukrainischen Nationalisten und rechtsradikalisierten Jugendlichen.

Es ist auch interessant, dass wenn „III“ über diesen Marsch auf offizieller Internet-Seite berichtete, machte NPD das aber nicht. Sie hatte sogar nur jugendliche Organisation nach Kiew geschickt. Die Mitglieder der Partei waren selbst vermutlich in Kiew ab diesem Abend nicht. Ob sagt es irgendwas über die Meinung der deutschen Nationalisten über „Kollegen“ aus der Ukraine? Ich denke, ja.

Es ist heute leider egal, welche Ideen genau ausgesprochen werden, welche Prinzipien man vor allem steht. Einzige Aufgabe dieser Veranstaltungen ist, die Massivität zu zeigen, um die Macht der Ukraine eine Schlussfolgerung machen könnte, dass es eine riesige Menge der Menschen gibt, die bereit ist, zu protestieren.

Die Abenteuer der Volksfeinde

Am 9. Oktober 1948 passierte eine Episode, worüber man noch keine ganze Wahrheit weiß. Manche Experte schätzen sie als ein wichtiger Tag des Kalten Krieges.

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Die Flucht der zwei Helden des 2. Weltkriegs, Piloten Anatolij Barssow (Borsow) und Pjotr Pirogow aus UdSSR nach Westen war bei fast allen Medien Europas in Sicht. Als diese seit dem 1947. Freunde aus der Stadt Kolomea (heute eine kleine Stadt in der Ukraine) mit einem Bomber „Tupolew-2“ (auf dem ersten Bild) einen Flug nach Linz (die amerikanische Zone der Besetzung Österreichs) schafften, gaben beide eine Pressekonferenz, wo das Regime, das Leben und die Politik der Sowjetunion scharf kritisierten.

Die Amerikaner organisierten zuerst einen Heim in Bayern für die Gäste und gaben ihnen einen Status der politischen Flüchtlinge.

Pirogow und Barssow wollten eindeutig nach die USA. Nach 4 Monaten des Lebens in Österreich, ließ ihnen der amerikanische Staat ins Land gehen. Erste Tage am neuen Ort wurden in Exkursionen durch Virginia gelaufen. Später sagten die Piloten der Journalisten, dass sie amerikanische Radiosendungen auf Russisch (Voice of America) immer hörten und träumten davon, Virginia zu besuchen.

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Später ging es um Arbeit und kam zum Sprachenlernen. Pirogow stellte sich diese Aufgabe als notwendiges Ziel weiteres Lebens vor, doch Barssow hatte auf Englisch keine Lust.

„Was machst du denn?! Denkst du, dass wir rausgeflogen sind, um die westliche Gesellschaft immer denken könnte, dass die Russen immer besoffen sind?“

Ein Zitat aus einem Gespräch zwischen Piloten

Pirogow versuchte sich in die Gesellschaft so schnell wie möglich zu integrieren, Barssow fühlte sich in den USA aber depressiv. Eine Flasche Wodka am Abend vollzuladen, war für ihn nach 6 Monaten in Amerika wegen seines seligen Standes schon ganz kein Problem. Alkoholismus wurde stärker und Barssow gab die Interviews nur für ein „Geschenk“, das die Journalisten immer mitbrachten.

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Barssow (im schwarzen Anzug) und Pirogow (steht hinter der Tür des Schrankes) probieren Cola und Eis. Foto aus dem Ende der 40er.

Einmal kam in die Wohnung der Botschafter der UdSSR Aleksandr Panjuschkin, der den Piloten vorschlug, für eine Amnestie der Regierung zurück nach Heimat zu kehren. Nach Halbjahr entschied sich Barssow für einen Rückgang nach Sowjetunion. Am 7. August 1949, bevor er seine Gepäcks noch nicht vorbereitete, versuchte Pirogow ihn umzustimmen.

„Sie erschießen dich wie einen Hund, lieber Freund.“

In der Situation von Barssow konnte aber sogar diese Rede schon nicht helfen. Er wollte schon überzeugend nach Hause.

Er kam nach Hause, aber was danach war, bleibt bisher heimlich. Der Ort des Todes Barssows ist bisher unbekannt. Eine Behauptung, dass er später einfach in Ruhe lebte, zerbricht sich in dem Verstoß der Argumente für Todesstrafe.

Im Jahr 1957 versuchten neue Diplomaten der Sowjetunion wieder Pirogow nach Hause zu schicken. Der Mitarbeiter der sowjetischen Botschaft in den USA Gennadij Makschantsew behauptete im Gespräch mit dem Flüchtling, dass nach dem Tod Stalins alles verändert wurde und er muss um sich nicht sorgen.

Um den Fakt zu beweisen, gab der Botschafter einen Brief „von Freund“. Pirogow wusste aber, dass der Brief, wo alles ohne einzigen Fehler geschrieben wurde, zum Towarisch Barssow nicht gehören kann, weil der Freund von ihm die Grammatik nicht so gut kannte. Dieser Plan wurde gefallen und ein Vorschlag dazu wieder abgelehnt.

Solche Episoden passierten auch mit anderen Bürgern der Sowjetunion. Dafür wies am 7. April 1957 die Regierung der USA alle Diplomaten der UdSSR aus.

Pirogow starb im Alter von 66 im Krankenhaus in Washington. Für welches Geld er lebte, es bleibt bisher im Schatten. Geschichtliche Quellen sprechen von verschiedener Arten des Jobs und sogar von eigenem Geschäft, das auf dem Gebiet der Repatriierung privater Häuser und Grundstücke spezialisierte.

Es gibt auch eine Version, dass schon vollintegrierter Mitglieder der amerikanischen Gesellschaft noch beim Verteidigungsministerium der USA kurzfristig arbeitete, wo mit dem Analyse der Fotos von Forschungsflugzeugen beschäftigt war.

Im Jahr 1963 machte er bei der Universität in Georgetown einen Abschluss im Bereich „Linguistik“. Zunächst arbeitete ein ehemaliger Pilot bei dieser Fakultät als wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Im Laufe des Lebens wurden seine Artikeln und kleine Gedächtnisse bei lokalen Zeitungen in den USA beigetragen.

Er ließ uns das Buch mit dem Titel „Warum bin ich geflohen: Eine Geschichte von Pjotr Pirogow“. In dieser Autobiografie beschwerte sich ehemalige Angestellte über die Bedingungen des Dienstes und die Qualität des Lebens einfacher Soldaten.

„Die Kapitäne und hochgestellte Dienstherren hatten in der Armee der Sowjetunion leben mit allen, was sie wollen. Wir bekamen aber nichts davon“.

Er betonte, dass sogar die Zigaretten für Armeechefs ins Land importiert wurden. Die Propaganda der UdSSR verschwieg aber solche Fälle während ganzer Zeit der Diktatur des Kommunismus.

Die während 29-Jahre der Stalins Macht aus der Sowjetunion mit dem politischen Hintergrund geflohenen Menschen wurden in Moskau „Feinde des Volkes“. Teilweise wurden sie später aber nach seinem Tod freigesprochen.

Die Geschichte kennt etwa 40 Fälle der Grenzübergänge zwischen dem Sozialismus und freier Welt. Jeder Historiker in Ländern ehemaliger Sowjetunion ist davon überzeugt, dass es auch noch weitere geflohenen Mitglieder sowjetischer Armee, über die die Geschichte jetzt nichts kennt, geben soll.

Mark Zabudkin

15.10.18